AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Wunder Wandel Weihnachtsmarkt Hannover

Der Wunder Wandel Weihnachtsmarkt, Ihmeplatz1, 30449 Hannover, am 14., 15. und Dezember
2018 wird organisiert und veranstaltet von:

Transition Town Hannover e.V.
Hausmannstr. 9-10,
30159 Hannover

1. Anmeldung, Zulassung

Die vollständigen Anmeldeunterlagen sind bis zum 14. Dezember 2018 per Email, oder falls Einscannen nicht möglich, per Post beim Veranstalter einzureichen (Posteingang). Danach ist keine Anmeldung mehr möglich.

Zu den Anmeldeunterlagen gehören insbesondere

• das unterzeichnete Anmeldeformular
• die unterzeichneten Allgemeinen Geschäftsbedingungen
• die unterzeichnete Freistellungserklärung

Die Anmeldung ist für den Interessenten verbindlich.

Der Veranstalter behält sich vor, Interessenten nicht zuzulassen, insbesondere um eine große Angebotsvielfalt zu erreichen, ein für das Publikum interessantes Angebot zu garantieren sowie den speziellen Charakter des Weihnachtsmarkts zu erhalten oder wenn der Interessent nicht geeignet erscheint. Frühere Teilnahmen begründen kein Gewohnheitsrecht. Konkurrenzschutz wird nicht gewährt, es sei denn, es werden gesonderte schriftliche Vereinbarungen getroffen.

Zugelassene Teilnehmer erhalten eine Rechnung über die Standgebühren. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen vollständig zu zahlen spätestens aber am 1. Veranstaltungstag in bar. Erfolgt die Zahlung nicht fristgerecht, kann der Veranstalter die Zulassung zum Fest zurückziehen.

Nimmt der Teilnehmer nach Zulassung, aus welchem Grund auch immer, nicht am Weihnachtsmarkt teil, erfolgt keine Rückerstattung der Standgebühren.

2. Vorbehalt der Genehmigung, Abbruch der Veranstaltung

Der Vertrag steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Parteien. Kommt es nicht zu einer Genehmigung, erhält der Teilnehmer den bereits gezahlten Betrag zurück, abzüglich eines Anteils bereits für den Veranstalter angefallener Kosten. In einem solchen Fall ist der Veranstalter nicht zu Schadenersatz verpflichtet, insbesondere nicht für entgangenen Gewinn oder bereits angefallene Kosten des Teilnehmers.

Gleiches gilt für den Fall, dass der Weihnachtsmarkt behördlich abgebrochen oder an einen anderen Ort verlegt wird, unabhängig vom Grund der behördlichen Entscheidung. Dies gilt auch für den Fall, dass der Weihnachtsmarkt wegen Unwetter nicht stattfinden kann oder abgebrochen werden muss.

Wird der Stand des Teilnehmers durch die Behörden geschlossen oder der Teilnehmer durch den Veranstalter wegen Verstoßes gegen vertragliche Vereinbarungen ausgeschlossen, hat der Teilnehmer keinen Anspruch auf Schadenersatz oder Rückerstattung der Standgebühren, Nebenkosten usw.

3. Standflächen und Stände

Bei der Flächendisposition werden die Wünsche des Teilnehmers im Rahmen der Möglichkeiten berücksichtigt. Ein Anspruch auf bestimmte Standflächen besteht nicht. Der Veranstalter behält sich vor, in besonderen Fällen auch nach der Zuweisung die Flächenvergabe anzupassen.

Der Teilnehmer darf nur die vermietete Standfläche nutzen. Stühle, Bänke oder Tische vor dem Stand aufzustellen oder Einrichtungen über die Standfläche hinausragen zu lassen ist nur nach Absprache zulässig. Weiterhin ist es nicht zulässig, Stühle, Bänke oder Tische, die als Sitzgelegenheiten für Besucher des Weihnachtsmarkts gedacht sind und vom Veranstalter angemietet wurden, als Standausstattung zu nutzen.

Wünschenswert ist, dass der Stand dem Anlass entsprechend mit einer selbst mitzubringenden Lichterkette geschmückt wird. Gerne kann der Stand auch winterlich/-weihnachtlich dekoriert werden.

Der Teilnehmer stellt sicher, dass während der Veranstaltungszeiten an seinem Stand gut lesbar der Name der Organisation/des Unternehmens (wenn zutreffend) sowie sein Name und seine Kontaktdaten angebracht sind.

4. Waren und Dienstleistungen

Es dürfen ausschließlich vegane Produkte angeboten und verwendet werden. Upcycling-Produkte, die nicht vegan sind, können nach Absprache zugelassen werden.

Es dürfen nur die in der Anmeldung angegebenen Dienstleistungen und Waren angeboten werden.

Eine Änderung des Dienstleistungs- und Warenangebots bedarf der Zustimmung des Veranstalters.

Das Anbieten von Informationen ist eine Dienstleistung im Sinne dieser AGB.

Nur an Gastronomieständen dürfen unverpackte Speisen und Getränke ausgegeben werden. An allen anderen Arten von Ständen ist auch das Ausgeben kostenloser Proben unverpackter Speisen und Getränke nicht gestattet. Es sei denn gegen Spende, in dem Fall müssen Sie natürlich ebenfalls die Hygienevorschriften einhalten. Der Verkauf von Getränken und Alkohol ist den organisierenden Vereinen vorbehalten.

5. Veranstaltungszeiten, Räumzeiten; Zufahrt; Nachtregelung

5.1. Veranstaltungszeiten, Räumzeiten

Der Weihnachtsmarkt findet zu folgenden Zeiten statt (Veranstaltungszeiten): •Freitag 14. Dezember von 17:00 – 22:00, Samstag, 15. Dezember von 12:00 – 22:00 Uhr und am Sonntag 16. Dezember von 12:00 – 20:00 Uhr

Für Auf- und Abbau sowie Ein- und Ausräumen der Stände sind folgende Zeiten vorgesehen

(Räumzeiten):

• Freitag 13.00 – 17.00 Uhr
• Samstag 10:00-12:00 Uhr
• Sonntag 20:00-22:00 Uhr

Der Teilnehmer hat sicherzustellen, dass sein Stand während der gesamten Veranstaltungszeit besetzt ist und die angemeldeten Dienstleistungen bzw. Waren angeboten werden. Insbesondere hat der Aufbau rechtzeitig zu erfolgen und darf der Abbau nicht vor Ende der Veranstaltungszeit beginnen. Auf- und Abbau sowie Ein- und Ausräumen der Stände ist nur innerhalb der Räumzeiten möglich.

Zuwiderhandlungen gegen diese Regelungen zu Veranstaltungs- und Räumzeiten können zum Ausschluss aus der Veranstaltung führen.

5.2. Zufahrt

Zum Be- und Entladen gibt es die Möglichkeit vom Parkdeck aus den Fahrstuhl zu beladen.

6. Infrastruktur: Strom, Wasser, Müll

6.1. Stromversorgung

Der Veranstalter sorgt für die Stromversorgung. Das Betreiben eigener Aggregate ist nicht zulässig.

Strom liegt nicht direkt an den Ständen an. Teilnehmer, die Strombedarf angemeldet haben, müssen ein für den Zweck zugelassenes Verlängerungskabel von mindestens 50 Metern Länge mitbringen. Kabeltrommeln sind bei Betrieb vollständig abzurollen.

Schadensersatzansprüche gegen den Veranstalter aufgrund von Störungen bei der Stromversorgung sind ausgeschlossen.

6.2. Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung

Trinkwasserleitungen sind vor Ort vorhanden. Passende Spülen, Kanister, Warmwasserbereiter usw. müssen vom Teilnehmer selbst mitgebracht werden. Die Einhaltung der Hygienevorschriften ist zu beachten.

Schadensersatzansprüche gegen den Veranstalter aufgrund von Störungen bei der Wasserversorgung sind ausgeschlossen.

6.3. Müll, Sauberkeit

Sämtliche Kartons, Umverpackungen, Frittierfett, flüssige Eisrückstände usw. müssen vom Teilnehmer selbst entsorgt und wenn möglich der Verwertung zugeführt werden. Solche Abfälle dürfen nicht in die aufgestellten Müllbeutel und Container geworfen werden. Diese sind nur für Kleinstabfälle der Besucher und der Stände vorgesehen. Stände, die abfallträchtige Waren ausgeben, müssen kostenpflichtig beim Veranstalter zusätzliche Mülltonnen buchen und dies bei der Anmeldung angeben, bzw. nach Absprache selbst für die Bereitstellung entsprechender Entsorgungsbehälter sorgen.

Der Teilnehmer ist dafür verantwortlich, dass sein Stand und dessen Umgebung während der Veranstaltungszeiten von Verunreinigungen frei gehalten werden. Es wird empfohlen, eigene Müllbehälter am Stand aufzustellen.

Das Auslegen und Verteilen von Flyern, Aufklebern und anderen Werbe- und Informationsmaterialien außerhalb von Ständen ist nach Absprache gestattet. Damit soll sowohl die Umwelt geschont werden als auch ein ansprechender Gesamteindruck des Festes gewahrt werden.

Verstöße gegen diese Auflagen werden mit einer Vertragsstrafe von 100 Euro berechnet. Die Zahlung einer Vertragsstrafe entbindet nicht von der Pflicht zur Entsorgung von Kartons und Verpackungen bzw. der Säuberung des Standes und seiner Umgebung. Der Veranstalter kann bei Verstößen die Reinigung selbst durchführen, ein Mindestreinigungsentgelt in Höhe von 250 Euro
gilt als vereinbart.

7. Genehmigungen, Auflagen, Hygiene, Mehrwegpflicht

7.1. Genehmigungen, Auflagen

Die Teilnehmer sind selbst dafür verantwortlich, sich über notwendige Genehmigungen und behördliche Auflagen, insbesondere Sicherheits- und Hygieneauflagen, zu informieren und diese zu erlangen bzw. einzuhalten.

7.2. Hygiene bei Umgang mit unverpackten Lebensmitteln

Die folgenden Punkte sind nicht als abschließende Liste von Hygienevorschriften zu verstehen. Über die geltenden Richtlinien hat sich der Teilnehmer selbst zu informieren.

• Lebensmittel müssen vor schädlichen Einwirkungen geschützt werden, z.B. durch einen Spuckschutz.

• Personen, die mit unverpackten Lebensmitteln umgehen, müssen eine entsprechende gültige Gesundheitsbescheinigung vorweisen können.

8. Haftung des Veranstalters
Der Veranstalter hat nur grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz zu vertreten. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.

9. Verfallfristen

Alle Ansprüche des Teilnehmers gegen den Veranstalter aus dem zu Grunde liegenden Vertrag verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nach Ende der Veranstaltung gerichtlich geltend gemacht werden.

10. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand

Als Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand gilt Hannover.

11. Abweichende Abmachungen

Abweichende Abmachungen von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Anmeldung/Preisliste und der Freistellungserklärung sind nicht vereinbart. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Das Schrifterfordernis kann ausschließlich durch schriftliche Abmachung aufgehoben werden.

1. Der Teilnehmer verpflichtet sich, die Reglements des Veranstalters einzuhalten.

2. Der Teilnehmer ist für die technische Sicherheit der eigenen Ausrüstung und seinen gesamten Stand selber verantwortlich.

3. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Diebstahl jeglicher Art.

4. Der Teilnehmer befreit den Veranstalter von sämtlichen Haftungsansprüchen, sofern diese nicht über die gesetzliche Haftpflicht abgedeckt sind. Eingeschlossen sind hierin sämtliche unmittelbaren Schäden sowie sämtliche Ansprüche, die der Teilnehmer oder sonstige berechtigte Dritte aufgrund von Sachbeschädigungen, von erlittenen Verletzungen oder im Todesfall geltend machen.

5. Weiter stellt der Teilnehmer den Veranstalter von jeglichen Haftungsansprüchen gegenüber Dritten frei, soweit diese Schäden (siehe Punkt 4) in Folge seiner Teilnahme am Wunder Wandel Weihnachtsmarkt entstehen.

6. Der Teilnehmer informiert seine Mitarbeiter/Helfer an seinem Stand beim über diese Erklärung und übernimmt die Haftung für Schäden, die durch ihn und/oder seine Mitarbeiter und Helfer verursacht werden.

7. Dem Teilnehmer ist bekannt, dass die Teilnahme am Wunder Wandel Weihnachtsmarkt Gefahren (Sachbeschädigungen, Verletzungsrisiko) in sich birgt.

8. Abschließend erkläre ich, dass ich diese Verzichtserklärung und Freistellungserklärung sorgfältig und im Einzelnen gelesen